geschichte

historiek01Mercator hat 778,26 B.R.T., besitzt einen Hilfsmotor von 500 PS und hat eine Länge ûber alles van 78,40m, seine grôsste Breite beträgt 11,09 m, und es hatte seinerzeit einen Tiefgang von 4,50 m. Die Mercator is eine Barkantine, d.h. der Fockmast fûhrt Rahsegel, während Gross- und Besangmast mit Schratsegeln getakelt sind.

Normaliterweise führte die Mercator 15 Segel mit einer Gesamtoberfläche von rund 1.600 m². Durch die Art ihrer Takelage segelte sie am besten am Dwarswind und konnte, wenn der Wind günstig war, 13 Knoten laufen.

historiek02Von den Kreuzfährten während der Vorkriegszeit war die siebente bestimmt die interessanteste. Er war eine Traumreise, die vom 3. oktober 1934 bis zum 21. Mai 1935 dauerte. Ziel waren die Osterinseln, wo eine französisch-belgische wissenschaftliche Expedition abgeholt werden sollte. Ausserdem jedoch wurden ebenfalls die Pitcairn Insel, Tahiti mit Papeete, die Marqueses Inseln und Honolulu besucht.

1936 wurde der Mercator die Ehre zuteil, die sterblichen Reste des 1889 auf Molokai verstorbenen flämischen Missionars und Apostels der Aussätzigen, Pater Damiaan, nach Belgien zu ûberfûhren.

Am 21. Februar 1940 stach das Schulschiff von Ostende aus in See. Nach eine Reise mit Kurs auf Rio de Janeiro legt die Mercator in Boma an. Dies bedeutete das Ende der 20 Kreuzfahrt und mit ihr die letzte Reise vor dem Krieg. Zu beginn des Jahres 1943 wurde das Schulschiff vond der Britischen Admiralität ûbernommen und segelte unter britischer Flagge als “Submarine Depot Ship’ nach Freetown, wo es bis August 1945 blieb. Erst am 18. Januar 1947 kam die Mercator im Schlepptau der “Empire Mary” die Schelde wieder aufwärts gefahren. Vom den einst so zierlichen und gut unterhaltenen Schulschiff blieb nicht viel übrig.

Die Mercator fuhr als Schulschiff bis zum August 1960 und machte insgesamt 41 Reisen.

Wâhrend dieser Zeit wurden alle Meere befahren und viele Hâfen angelaufen. Die Mercator erfüllte zahlreiche wissenschaftliche Ausgaben und vertrat Belgien of im Ausland. Das Schiff nahm auch an drei Segelwettfahrten teil. Wâhrend all der Jahre, in denen die Mercator als Schulschiff diente, stand sie von 1932-55 unter Befehl von R. Van de Sande und von 1995-1960 unter R. Ghys.
 
 
 

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