Amandine

Der gemeinnützige Verein „Maritieme Site Oostende“ ist gegründet worden von einigen begeisterten Personen, die ein Herz für die Nostalgie bezüglich alter Fischereifahrzeuge haben, sowie von einigen Menschen, die sich um die Ausbildungs– und Beschäftigungschancen von Arbeitsuchenden kümmerten.

Im März 1998 wurde, in der alten Schiffswerft „Seghers“ am Slipwaykaai in Ostende, mit der Restaurierung des letzten Island-Schiffes, der „Amandine – 0.129“, angefangen. Nach der Restaurierung wurde dieses Schiff als interaktives Museum in ein Trockendock am erneuerten Visserskaai in Ostende gestellt.

Mit dem Bau der „Amandine“ wurde am 16/11/60 auf der Werft Richard Panesi in Ostende angefangen im Auftrag der Schiffahrtsunternehmer Engel Verhaeghe und Pierre Vincent. Die Probefahrt wurde am 17. März 1962 gemacht.

Die Amandine ist 36 m lang (32,5 m zwischen den Senkrechten) und 6,7 m breit, hat eine Seitenhöhe von 3,9 m, eine Schiffsraumkapazität von 65 Tonnen, einen Industriemotor von 510 PS, kann 10 Besatzungsmitglieder an Bord nehmen und kostete 219.660 euro. Allerdings wurde immer nur mit 8 Besatzungsmitgliedern gefischt.

Die Fänge bestanden hauptsächlich aus Kabeljau, Schellfisch, blauem Leng, Köhler, rotem Knurrhahn, roter Seebrasse, großen Schollen und schottischer Kliesche.

Die 0.129 hatte verschiedene sehr erfahrene Schiffer, die dafür sorgten, daß das Schiff von großen Katastrophen verschont blieb.

Am 3. April 1995 läuft die „Amandine“ zum letzten Mal in den Hafen Ostendes ein. Dies bedeutet das Ende ihrer Fischereikarriere. So fällt endgültig der Vorhang über
die Islandfischerei Ostendes.

Dieses Dock, das am Visserskaai vor dem Bahnhof Ostendes gelegen ist,
ist sicherlich eines Besuches wert.
Sie können sich dort durch „d’Ostensjhe Ieslandvisjherie“
(Die Islandfischerei Ostendes) bezaubern lassen.

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